Circuit 4/ Sintra, Colares, Cabo da Roca, Cascais, Estoril

 

Am Morgen, Richtung Sintra ( 22 Km), dann Colares, Cabo da Roca um den Pass für die Überfahrt zu erhalten, Cascaïs, Estoril und Rückfahrt nach Ericeira.

Azenhas do Mar

Die Gegend von Colares ist berühmt für ihre "Ramisco" Weinberge, die tief in Sanddünen eingegraben sind, die sie vor den Winden des Atlantiks schützen. Wenn man in Colares ankommt, biegt man rechts ab, Richtung Praia das Maças. Das grosse Gebäude rechts an der Strasse ist der Winzerkeller. Man kann ihn von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr besuchen. Fortsetzung nach Praia das Maças, ein kleiner und sehr beliebter Badeort, dann nach Azenhas do Mar, wo die Häuser den steilen Berg empor klettern. Oben auf dem Felsen ist der Ausblick fantastisch.

Die Meeresküste der Gegend von Sintra bietet viele Strände und kleine Buchten zwischen den Felsen, die noch nicht so überbevölkert sind. Man kann weiterfahren in Richtung Norden nach Aguda, Magoido, Samarra… Wir schlagen jedoch vor, nach Colares zurückzukehren. Am Dorfausgang in Richtung Praia das Maças, rechts einbiegen nach Praia Grande, ein grosser Sandstrand, besonders für die Surfers geeignet. Auf den Felsen sind noch Spuren und Abdrücke von Dinosauren zu sehen.

In Colares muss man dann wieder nach rechts abbiegen, Richtung Cabo da Roca (10 km)

 

Die Strasse ist sehr schön, trotz der Kurven (rechts befindet sich die Zufahrt zum Strand von Adraga). Cabo da Roca ist die äußerste Westspitze des Kontinentes. Das Gebirge von Sintra endet hier mit einem 140 Meter hohen Felsen. Typisch niedriges Wachstum in dieser Gegend Oben auf dem Felsen steht ein Leuchtturm (aus dem 16. Jahrhundert) sowie ein Souvenir-Laden. Ein kleiner Denkstein trägt die portugiesische Inschrift : " Hier... am Ende des Festlandes, wo das Meer beginnt …" ( vom Dichter Camões) Das Touristenbüro bietet Scheine zum Verkauf, die Ihren Besuch des Leuchtturmes beurkunden.
Breitengrad : 38° 47 Nord ; Längsgrad : 9° 30 Westen ; Höhe: 140 Meter.

Nach diesem Besuch muss man zur Wegkreuzung zurückfahren und rechts in Richtung Cascais abbiegen.

Diese Strasse hat eine prächtige Aussicht.. Man fährt bis nach dem kleinen Dorf Malveira da Serra, am Südabhang des Berges, und von da ab rechts nach Guincho und Cascaïs abbiegen. Guincho hat einen langen windigen Sandstrand, besonders für Surfing geeignet im Sommer. Der Ort hat mehrere Restaurants und ein Hotel in einer ehemaligen Festung eingerichtet. Dem Meer entlang weiterfahren bis nach Cascais. An der Einfahrt von Cascaïs fährt man am "Höllentor" vorüber, eine Felsenhöhle wo die Meereswellen sausen und brausen. Mehrere Cafés in der Nähe, ebenso wie kleine Stände für Kunsthandwerker.

Boca do Inferno
Guincho

Nach ungefähr 2 Km kommt man zum Stadtzentrum von Cascais. Ehemals war Cascais ein Fischerdorf, das zum Sommeraufenthalt für die königliche Familie Portugals wurde, gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Die Festung diente dem Hof als Residenz und die Stadt wurde zum eleganten Aufenthalt für den Adel und das reiche Bürgertum. Viele schöne Häuser stammen noch aus dieser Zeit. Die Gegend von Cascaïs hat Überreste aus der vorhistorischen Zeit, sowie römische, westgotische und aus der Zeit der Mohren. Die Stadt wurde durch König Alfons I. erobert, nach dem Fall von Lissabon und Sintra.
Im Jahre 1580 eroberten die Truppen des Herzogs von Alba die Stadt, bevor sie nach Lissabon zogen gegen Don Antonio und so den Thron Portugals an König Felipe II von Spanien übergaben.

Cascais
Cidadela

Das Erdbeben von 1755 hatte einen großen Teil der Stadt zerstört. Heute ist sie ein Zentrum für den Tourismus. Das Stadtinnere ist sehr angenehm mit seinen Restaurants, Bars, Geschäften. Cascaïs besitzt einen Fischerhafen und einen modernen Hafen für Privatboote.

In Cascais besuchenswert sind :

- Die Kirche Nossa Senhora da Assunçao, aus dem 17. Jahrhundert. Viele alte Azulejos und schöne Fresken.

- Die Kirche Nossa Senhora dos Navegantes, ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert, mit schöner Marmorinnenausstattung.

- Die Festung, wo die königliche Familie wohnte, bekannt unter dem Namen Cidadela. Im Innenhof ist die kleine Kapelle Nossa Senhora da Vitória. Rings um die Stadt liegen noch andere kleine Festungen : S. Jacinto und S. Jorge aus dem 17. Jahrhundert, die zur Verteidigungslinie von Lissabon gehörten, nach dem Ende der spanischen Herrschaft.

 
 
 

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