
Die Gärten
Die Grünanlagen strecken sich über einen Grossteil des Parks der Nationen aus, und erinnern mit ihren Pflanzen und Bäumen an die botanischen Entdeckungen des 16. Jahrhunderts: Kakifeigen, Bambusse, Palmbäume, Laurisilvas, Bananenbäume, exotische Pflanzen und Blumen.. Im Wassergarten sind mehrere Springbrunnen angelegt, eine Mahnung an die so wichtige Rolle des Wassers für unsere Erde.
Nach dem Besuch des Ausstellunggeländes kann man die Allee einschlagen die dem Hafen entlang zum Stadtzentrum führt. Sie geht an einer Industriezone vorbei wo ehemals die Adeligen Lissabons ihren Landsitz hatten. Der Hafen Lissabons ist einer der wichtigsten Europas, die Docks, Kaie, Warenhäuser und Seebahnhöfe strecken sich über eine Strecke von mehr als 2O Km aus. Verfrachtet werden hauptsächlich Schwergut und landwirtschaftliche Produkte. Es ist aber auch ein Hafen für Überseeboote und Kreuzfahrten.
Bevor man zum Bahnhof Santa Apolonia kommt, erblickt man rechts das Kloster de la Madre de Deus wo das Nationalmuseum für die Azulejos eingerichtet wurde . Dieses Kloster wurde im 16. Jahrhundert auf Wunsch der Königin Leonor errichtet. Nach dem grossen Erdbeben von 1755 wurde es neu aufgebaut.
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Lisbon Azulejo |
Museu da Agua, interior |
In diesem Museum kann man den Werdegang der Azulejos verfolgen, vom 15. Jahrhundert bis in die Neuzeit. Man kann auch das Kircheninnere des ehemaligen Klosters besuchen. Zu sehen sind präzchtige Sammlungen von Mosaik und vergoldeten Holzschnitten. Der manuelinische Kreuzgang ist mit vielfarbigen Azulejos aus dem 16 – 17. Jahrhundert verziert, ebenso wie der reiche Kapitelsaal.
Etwas weiter, hinter dem Bahnhof Santa Apolonia, liegt ein anderes, sehr interessantes Museum, das Museum des Wassers. Es erzählt die Geschichte von der Wasserversorgung Lissabons, von der Römerzeit bis heute. Man sieht u.a. eine Dampfpumpstation aus dem Ende des 19. Jahrhunderts mit einer gigantischen Maschinerie . Die Mae d'Agua und der Aquedukt das Aguas Livres gehören auch zu diesem Museum ( obwohl sie sich in einem anderen Stadtviertel befinden.) Das gigantische Wasserbecken Mae d'Agua dient heute gelegentlich als Ausstellungssaal. Der Aquedukt steht im Sommer den Besuchern offen. Er wurde zwischen 1732 und 1748 erbaut zur Wasserversorgung der Stadtbrunnen. Das Wasser kommt aus einer Entfernung von 56 Km. Die Brückenbogen des Aquedukts über dem Tal von Alcantara haben eine Höhe bis zu 65 M.
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